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7/10 ÖBA als Qualitätskontrolle

October 11, 2018

Eine der wesentlichsten Aufgaben der örtlichen Bauleitung ist neben der Einhaltung der gesetzlichen und normativen Vorgaben, die permanente Qualitätskontrolle. Die örtliche Bauaufsicht stellt in der Regel das Bindeglied zwischen Planung und ausführenden Firmen dar, und bleibt dadurch meist ohne Einfluss auf Materialwahl, Ausstattung und Fertigstellungszeitpunkt. Unter diesem Aspekt wird die Notwendigkeit eines pragmatischen Feuchtemanagements immer deutlicher, da insbesondere die zeitliche Abfolge, sowie die Wechselwirkungen beim Einsatz unterschiedlichster Materialen zu beachten sind.

Im Sinne einer erfolgreichen, schimmelfreien Bauwerksherstellung, steht die Feuchtevermeidung an oberster Stelle. Je nach Ausbaugrad und Feuchtigkeitsempfindlichkeit, ist die Sicherstellung einer ausreichenden Trockenheit ausschlaggebend. Die Qualitätskontrolle beginnt dabei bereits ab Anlieferung der Ware und führt über die richtige Lagerung hin zum Einbau und zur Vermeidung möglicher negativer Wechselwirkungen. In weiterer Folge gilt es die Materialen bis zur Übergabe ausreichend trocken zu halten, bzw. für eine rasche Abtrocknung zu sorgen. Kann diese Abtrocknung auf natürlichem Weg nicht sichergestellt werden, ist eine technische Trocknung vorzusehen. Bereits in der Verpackung feucht gewordenes Dämmmaterial, oder feuchte Gipskartonplatten, dürfen keinesfalls zum Einbau kommen. Gleiches gilt auch für den Einbau von Schimmel belastetem Holz, das immer wieder insbesondere im Dachstuhlbereich zu finden ist.

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